Pinguine sind rätselhafte Tiere. Sie sind Vögel, können aber nicht fliegen - außer unter Wasser, dort bewegen sie sich elegant mit schlagenden Flügeln fort. Wie die Pinguine so seltsam wurden, war bisher eine offene Frage. Jetzt haben Paläontologen in Peru die versteinerten Reste eines Riesenpinguins entdeckt, der vor 36 Millionen Jahren lebte - und damit das Rätsel ein stück weit gelüftet. Der "Wasserkönig" wie die Forscher ihn getauft haben, war 1,5 Meter groß und fast schon gebaut wie heutige Pinguine. Allerdings trug er noch nicht deren schwarzen "Frack" sondern ein braunes Federkleid, das im Aufbau den Federn heutiger Wasservögel gleicht. Seine Federn waren noch nicht so konsequent auf Tauchfähigkeit optimiert, sondern noch auf die Luft. Obwohl er nichtmehr fliegen konnte.
Quelle: P.M.
Bild: wissenschaft.de

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen